Sonntag, 23. März 2014

Den Alltag entdecken

Frühstück und Mittagessen


Da ich ohnehin für mich persönlich auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung achte, verwende ich für alle Mahlzeiten überwiegend Zutaten aus biologischem Anbau. Ebenso bringe ich hausgemachte Marmeladen und in der Saison Obst und Gemüse aus dem heimischen Garten mit.

Morgens bereite ich Tee, Müsli sowie frisches Obst und Gemüse vor, von dem sich die kleinen Entdecker den ganzen Tag über bedienen können. Ergänzt wird dies durch belegte Brote, Jogurts und Rohkost, die jedes Kind von zu Hause mitbringt. So genießen wir gemeinsam ein reichhaltiges Frühstück. Bevor wir essen, entzünden wir eine Kerze und bedanken uns für die Mahlzeit, die wir dann, begleitet von leiser Musik, zu uns nehmen.

Für das Mittagessen habe ich mich bewusst gegen den Einsatz einer Mikrowelle entschieden. Bereits vorbereitete Gerichte wärme ich auf dem Herd auf, während ich die übrigen Zutaten frisch koche. Damit die Mittagskinder ihre Mahlzeit in Ruhe genießen können, beginnen wir mit dem Essen in der Regel, wenn die Vormittagskinder abgeholt wurden.

Schlafenszeit


Jedes Kind hat einen eigenen Schlafrhythmus, der sich mit dem Alter zudem verändert. Während Mädchen und Jungen ab 18 Monaten schon einen Vormittag ohne eine intensive Ruhephase verbringen können, brauchen jüngere Kinder diese Pause. Aus diesem Grund gestalte ich den Tagesablauf nach den Schlafbedürfnissen des jüngsten Weltentdeckers. Während dieser schläft, können die munteren wie gewohnt ihren Beschäftigungen nachgehen.

An Schlafplätzen halte ich zwei Reisebettchen, die zum Schlafen in einem separaten Raum stehen, sowie ein festes Kinderbett und eine Matratze in der Küche bereit. Ebenso schläft Ihr Sohn / Ihre Tochter vielleicht während eines Spaziergangs im Kinderwagen ein. Auch eine Manduca® kann unterstützen, wenn Sie, als Eltern des Kindes, eine solche besitzen. Auf diese Weise genießt der jüngste Weltentdecker eine Schlafpause direkt bei mir am Körper. Zur selben Zeit gehe ich auf die Wünsche der älteren ein.

Hygiene und Sauberkeit


Für die ganz kleinen Weltentdecker wird selbst das Händewaschen vor den Mahlzeiten und nach dem Spiel im Garten zu einem Erlebnis. Ebenso ist es mit der Zahnhygiene. Spielerisch begreifen die Jungen und Mädchen mit der Zeit, warum wir uns die Zähne putzen und wie wir dies tun.

Bei der Sauberkeitserziehung richte ich mich nach der individuellen Entwicklung eines jeden Kindes und spreche die jeweils aktuelle Situation mit Ihnen als Eltern ab.

Samstag, 22. März 2014

Dokumentation

Die Dokumentation ist ein wichtiger und fortwährender Bestandteil meiner Tätigkeit. In einem Gruppentagebuch notiere ich in Stichpunkten die besonderen Ereignisse des Tages. Fotos wirken unterstützend, bieten Gesprächsstoff und lassen Sie als Eltern an den Erlebnissen Ihres Sohnes / Ihrer Tochter teilhaben. Auch die Mal- und Bastelwerke der Weltentdecker sind ein Stück Dokumentation. An den Fenstern, in den Räumen und vor allem an der Info-Türe werden sie ausgestellt. Letztere stellt eine Zusammenfassung unserer Projekte dar. Zum Ende eines Projekts hänge ich die entstandene Collage ins Spielzimmer, wo sie noch lange die Erinnerungen wach hält. Fotos und Kunstwerke der Entdecker sammel ich zum Ende jedes Projektzeitraums in den persönlichen Logbüchern. Dieses erhält Ihr Sohn / Ihre Tochter zum Abschluss seiner / ihrer Zeit als Weltentdecker.

Freitag, 21. März 2014

Willkommen und Abschied

Bringzeit und Begrüßung


Wenn Sie Ihren Sohn / Ihre Tochter bringen, werde ich Sie gemeinsam begrüßen und willkommen heißen. Wenn bereits andere Kinder da sind oder zeitgleich das Essen vorbereitet wird, kann es manchmal turbulent zugehen. Dennoch achte ich darauf, dass jeder Weltentdecker in seinem / ihrem Tempo ankommen kann. Damit der Tag für alle Anwesenden mit den gewohnten Ritualen beginnen oder weitergehen kann, ist es hilfreich, wenn Sie Ihre Tochter / Ihren Sohn zu den abgesprochenen Zeiten bringen. Sollten Sie sich einmal verspäten, erleichtert ein kurzer Anruf oder eine SMS die Organisation.

Jedes Kind entwickelt mit der Zeit sein eigenes Ritual zum Abschied der Eltern. Während das eine Kind noch einige Minuten des Kuschelns braucht, reicht es dem nächsten, wenn am Fenster gewunken wird oder es ein einfach »Tschüss!« ruft. Möglicherweise wird Ihre Tochter / Ihr Sohn ihr / sein Ritual mit der Zeit auch mehrmals verändern.

Eingewöhnung


Die Eingewöhnungszeit läuft nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“ ab. Dies bedeutet, dass wir uns gemeinsam so viel Zeit für Ihre Tochter / Ihren Sohn nehmen, wie sie / er braucht. Die gesamte Eingewöhnungszeit kann zwei bis drei Wochen dauern. Das hängt unter anderem davon ab, wie anhänglich oder offen Ihr Kind ist, aber auch davon, an wie vielen und welchen Tagen in der Woche es von mir betreut wird. Idealerweise findet die Eingewöhnung an den Wochentagen statt, an denen Ihr Kind später auch ein Weltentdecker sein wird.

In den ersten drei Tagen dieser Zeit besuchen Sie mich mit Ihrem Kind nur für eine kurze Zeit; eine höchstens zwei Stunden. In dieser Zeit sind Sie der sichere Hafen für Ihren Sohn / Ihre Tochter. Er / Sie sollte das Gefühl haben, dass er / sie jederzeit Ihre Aufmerksamkeit hat. Dabei bedrängen wir unseren neuen Weltentdecker nicht und lassen zu, wenn er / sie, Ihre Nähe sucht. Ich werde Sie zusammen mit Ihrem Kind beobachten und dabei die ersten individuellen Züge Ihres Kindes kennenlernen. Behutsam und ohne zu drängeln werde ich mich Ihrem Kind z.B. zu einem gemeinsamen Spiel anbieten. Nach diesen höchstens zwei Stunden gehen Sie mit Ihrer Tochter / Ihrem Sohn nach Hause.

Ab dem 4. Tag findet zwischen uns ein Rollentausch statt. Zunehmend werde ich die Bedürfnisse Ihrer Tochter / Ihres Sohnes befriedigen, z.B. füttern, wickeln und Spielpartner sein, während Sie beobachten und nur einschreiten, wenn sie / er mich einmal gar nicht akzeptiert.

Erst am 4. oder 5. Tag (je nach Wochentag) wagen wir einen Trennungsversuch. Dabei verabschieden Sie sich einige Minuten nach der Ankunft von Ihrem Sohn / Ihrer Tochter. Je nachdem wie Ihr Kind reagiert, können Sie in einem anderen Zimmer 15 bis 30 Minuten ganz für sich genießen. Es kann sein, dass Ihr Kind in dieser Zeit weint, doch wenn es sich von mir beruhigen lässt, ist alles in Ordnung. Sollte Ihre Tochter / Ihr Sohn aber verstört oder untröstlich sein, werde ich Sie umgehend rufen.
Sollte bei dem ersten Trennungsversuch alles glattgegangen sein, werden wir dies am nächsten Tag wiederholen und zeitlich noch ein bisschen ausdehnen. Hat es nicht funktioniert, warten wir noch einen oder zwei Tage, ehe wir einen neuen Versuch wagen.

Sobald sich Ihr Kind von mir trösten lässt, ist es an der Zeit, dass Sie nach Hause gehen und wir die Zeit, die es als Weltentdecker verbringt, verlängern. Dies sollte erst nur ein halber Tag sein, auch wenn Ihr Kind später länger von mir betreut wird. In dieser Zeit sind Sie bitte noch erreichbar, um Ihren Sohn / Ihre Tochter gegebenenfalls auch eher abholen zu können.

Wenn auch dies funktioniert, beginnt auch für ein Ganztageskind die letzte Phase. Sie bringen Ihr Kind zur abgesprochenen Zeit und verabschieden sich nach einigen Minuten. Genießen Sie die freien Stunden, während Ihre Tochter / Ihr Sohn, auch die Rituale rund ums Einschlafen und Aufwachen mit mir erlebt. Wenn Sie Ihr Kind zu der zuvor vereinbarten Zeit abholen und der Tag als Weltentdecker zu unser aller Zufriedenheit verlief, werden Sie auch beruhigt zur Arbeit gehen können, während Ihr Sohn / Ihre Tochter, den Tag bei mir verbringt.

Abschied und Abholzeit


Wenn Sie Ihre Tochter / Ihren Sohn zur abgesprochenen Zeit abholen, wird sie / er gewöhnlich schon auf Sie warten. In einem kurzen Gespräch »zwischen Tür und Angel« erzähle ich Ihnen von den Geschehnissen des Tages, ehe ich Sie und Ihren kleinen Entdecker verabschiede.

Irgendwann wird auch für Ihren Sohn / Ihre Tochter der letzte Tag bei den Weltentdeckern kommen. Auf den Abschied bereite ich die Kinder in den Tagen zuvor vor. Den letzten Tag begehen wir mit kleinen Besonderheiten. So steht Ihr Kind z.B. im Morgenkreis im Mittelpunkt, wenn wir gemeinsam überlegen, was es als Weltentdecker alles erlebt hat. Zum Abschied erhält es außerdem sein Logbuch mit allen Kunstwerken und jede Menge Fotos, die die Erinnerungen an alle Erlebnisse noch lange wach halten.

Donnerstag, 20. März 2014

Projekte

Große Projektthemen helfen, den Überblick über einen längeren Zeitraum zu behalten. Wie ein roter Faden zieht sich ein bestimmtes Thema durch mehrere Wochen. Lieder, Spiele, Verse, Kreativ-Aktionen, Forschungen, das Spiel im Garten und im Zimmer - überall finden sich Hinweise auf das jeweilige Projekt. Auch die Kinder bringen ihre eigenen Ideen ein.

Jahreszeiten und Zeit


Von August 2013 bis Anfang März 2014 waren (und sind) die Jahreszeiten und die Zeit für die Weltentdecker allgegenwärtig.

Im Sommer erfuhren die Kinder, was alles in die warme Saison passt. In Liedern, Gedichten und Büchern thematisierten wir den Sonnenschein, Wasserspaß, Urlaubszeit und vieles mehr. Die kleinen Entdecker erlebten, dass kurze Kleidung, barfuß laufen und die Farbe Gelb zu dem Begriff Sommer gehören.

Wenige Wochen später verwandelten sich die Kinder in den Herbst. Er wurde besungen und bespielt. Wir bastelten Drachen und malten, wie der Herbst, grüne Blätter bunt. Im Garten fanden wir Pilze und beobachteten tanzende Blätter im Wind. Wir bastelten Laternen und besangen St. Martin. 

Es folgte das Thema Weihnachten. Eine Zeit der Geschenke und der Kerzen. Mit jedem Tag, an dem ein Säckchen weniger am Adventkalender hing, wuchs die Krippe rund um Maria und Josef. Die Weltentdecker lauschten im Morgenkreis der Geschichte von Jesus Geburt und spielten diese anschließend nach. Weihnachtliche Lieder begleiteten uns und die Fenster wurden mit Nikolausstiefeln und Tannenbäumen geschmückt.

Der Winter fiel im Jahr 2014 aus. Da es meiner Ansicht nach wenig Sinn macht, von Schneemännern und Schlittenfahrten zu erzählen, wenn es keinen Schnee gibt und die Kinder dies nicht be-greifen können, entschied ich mich spontan für das Thema Zeit. Vier Weltentdecker feierten Anfang des Jahres Geburtstag. Ein neues Kind kam in die Gruppe und der Älteste verließ uns. Zeit verging - und das dank der Sanduhren sogar sichtbar. Da die Kinder viel zu langsam wachsen, um dies wirklich beobachten zu können, holten wir Pflanzen in die Zimmer und fanden damit auch einen fließenden Übergang zum Frühling.

Die Vögel kehren zurück. Pflanzen wachsen und blühen. Es wird wieder heller und wärmer. Eier werden bemalt und wir feiern Ostern. All dies werden die Kinder auf ganz verschiedenen Ebenen im Frühling erleben.

Die Elemente


Nach der Zeit werden die Kinder über Monate von den Elementen begleitet. Wir werden im Mai mit der Erde beginnen, in der die Pflanzen wachsen. Welche Tiere leben in der Erde? Wie fühlt sich Erde an und was ist der Unterschied zu Matsche oder Sand? Was ist Kompost und wie entsteht er?

Im Sommer folgt das Wasser. Bei warmen Wetter wird geplanscht und ausprobiert. Fließt Wasser auch nach oben? Wie hört sich Wasser an? Was schwimmt darin? Welche Tiere leben darin? Was ist ein Meer und was ein Fluss? Wie entstehen Seifenblasen und was hat Wasser mit dem Regenbogen zu tun?

Im Herbst begleitet uns der Wind und damit die Luft. Warum weht der Wind eigentlich? Wohin pustet er die Wolken? Warum ist er mal warm und mal kalt? Was kann fliegen? Wie kann ich Wind machen? Was ist Luft? Ist Luft immer unsichtbar? Wie riecht die Luft? Kann ich sie einpacken und mitnehmen?

Im Winter schließlich, wenn die Zeit der Kerzen gekommen ist, werden wir uns mit dem Feuer beschäftigen. Feuer ist heiß. Es kann ebenso gefährlich wie gemütlich sein. Es ist faszinierend. Wie gehen wir mit Feuer um? Wie wird ein Feuer gelöscht? Was macht die Feuerwehr? Was kann brennen?

All dies werden die Weltentdecker in Liedern und Fingerspielen, beim Basteln und in kleinen Experimenten erfahren.

Mittwoch, 19. März 2014

Rituale und Rhythmen

Rituale und Rhythmen sind feste Bestandteile des Tagesablaufs. Immer wieder kehrende Situationen und ein verlässlicher Rahmen geben Ihrem Kind Sicherheit und erleichtert das Zurechtfinden im Tages- und Wochenrhythmus. Spielzeiten, Mahlzeiten, Ruhezeiten und der Aufenthalt im Freien sind im Tagesablauf verankert.

Die Übergänge sind fließend und werden gemeinsam gestaltet. Immer wieder beteilige ich die Kinder am Tagesablauf, indem ich direkte Fragen stelle, ihre Wünsche respektiere und einzelne Elemente diesen spontan anpasse. Dies ist kein Widerspruch zu festen Ritualen, die ggf. nur zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden. Wichtiger als jede Regel ist das Bedürfnis und die Zufriedenheit eines jeden Kindes innerhalb der Gruppe so weit wie möglich zu erfüllen.

Weiterhin gebe ich Ihrem Kind die Möglichkeit, den Jahreskreislauf und die dazu gehörenden religiösen Rituale und Feste zu entdecken und zu erleben.

Exemplarischer Tagesablauf


07:30 Uhr - 08:30 Uhr Bringzeit
07:30 Uhr - 08:45 Uhr freie Entdeckerphase
ab 08:15 Uhr Rohkostangebot
08:45 Uhr - 09:00 Uhr Morgenkreis
09:00 Uhr - 09:45 Uhr Frühstück, anschl. Zähneputzen
09:45 Uhr - 11:00 Uhr Entdeckerphase im Freien
11:00 Uhr - 12:00 Uhr freie Entdeckerphase mit Entdeckerangebot
12:00 Uhr - 12:30 Uhr Abholzeit
und freie Entdeckerphase
12:30 Uhr - 13:15 Uhr Mittagessen, anschl. Zähneputzen
13:15 Uhr - 14:00 Uhr freie Entdeckerphase
ab 14:00 Uhr Erholungspause
und/oder für muntere freie Entdeckerphase mit Entdeckerangebot
ab 15:00 Uhr Abholzeit

Dienstag, 18. März 2014

Pädagogischer Ansatz und Zielsetzung


Bei meinem pädagogischem Ansatz orientiere ich mich an dem, was mir aus verschiedenen Konzepten und Erkenntnissen am meisten zusagt, und stelle daraus ein stimmiges Gesamtbild her.
Wichtige Quellen sind für mich der Philosoph Rudolf Steiner, die Reformpädagogin und Ärztin Maria Montessori, der Pädagoge Janusz Korczak, der Psychologe und Mediator Marshall Rosenberg und der Neurobiologe Gerald Hüther.

„… die höhere Entwicklung der Seele beginnt dann erst, wenn man sich über die kleinste Blume, über das kleinste Blumenblatt, über das unscheinbarste Käferchen oder Würmchen so wundern kann wie über die größten kosmischen Vorgänge.“
Rudolf Steiner (1861-1925)

„Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“
Maria Montessori (1870-1952)

„Das Kind hat das Recht, ernst genommen, nach seiner Meinung und seinem Einverständnis gefragt zu werden.“
Janusz Korczak (1879-1942)

„Ärger ist ein wunderbarer Hinweis, er ist ein Wecker. Sobald ich ärgerlich werde, weiß ich, dass ich den andern nicht richtig gehört habe.“

„Damit wir uns für etwas begeistern, muss es bedeutsam für uns selbst sein!“

Meine Ziele als Tagesmutter


In unserer heutigen Gesellschaft finde ich es wichtig, dass Kinder selbstbewusst und mit offenen Augen durch das Leben gehen. Doch was bedeutet dies für die ganz Kleinen? Damit ein Kind selbstbewusst werden kann, braucht es zuerst Sicherheit und Geborgenheit. Ihr Kind und ich werden mit Ihrer Unterstützung ein Vertrauensverhältnis aufbauen, bei dem Ihre Tochter / Ihr Sohn erfährt, dass ich an ihrer / seiner Seite bin, wenn sie / er Trost oder Nähe sucht. Zugleich gebe ich Ihrem Weltentdecker den Raum, eigene Erfahrungen machen zu können und durch diese zu lernen, ganz nach dem persönlichen Tempo.

Zu einer vertrauensvollen Beziehung gehört für mich auch ein achtsamer und freundlicher Umgang miteinander. Ich lebe diesen vor, indem ich respektvoll und achtsam auf Augenhöhe mit Ihrem Kind und seinen Gefühlen und Bedürfnissen umgehe. Zugleich leite ich es immer wieder an, anderen Kindern und Erwachsenen achtsam und freundlich zu begegnen.

Ein natürliches Miteinander - im Sinne von „nah der Natur“ - ist mir ebenfalls wichtig. Spiel- und Entdeckungszeiten im Freien gehören zum Tagesablauf. Ebenso werden wir die Natur ins Zimmer holen. Im Frühling werden die Kinder beobachten können, wie aus einem Samen eine Pflanze wächst, während wir im Herbst bunte Blätter, Eicheln, Kastanien und ähnliches sammeln. „Nah der Natur“ bedeutet für mich auch, mit natürlichen Materialien spielen und Lebensmittel der Natur zu sich zu nehmen. Das Spielzeug der Weltentdecker besteht überwiegend aus Holz, naturbelassen Stoffen und biologisch abbaubaren Materialien. Für die Mahlzeiten wähle ich im Allgemeinen Bio-Produkte.

Montag, 17. März 2014

Das Betreuungsangebot

Bis zu fünf kleine Entdecker betreue ich gleichzeitig. Da ich die zeitlichen Bedürfnisse aller Eltern, so es eben möglich ist, befriedigen möchte, können sich die Betreuungszeiten im Laufe der Zeit verändern. Alle Änderungen werden ich rechtzeitig und nach Rücksprache mit Ihnen bekannt geben. Wenn Sie darüber hinaus weitere Betreuung wünschen, werden wir dies vor Vertragsabschluss besprechen und schriftlich festhalten. Ab einer Betreuungszeit von vier Stunden am Tag kann ein Mittagessen zum Angebot gehören.

Betreuungszeiten


Montag: 07:30-16:00 Uhr
Dienstag: 07:30-16:00 Uhr
Mittwoch: 07:30-16:00 Uhr
Donnerstag: 07:30-16:00 Uhr
Freitag: 07:30-15:00Uhr

Ferienzeiten 2014


Die aktuellen Ferienzeiten gebe ich Ihnen jeweils vor Vertragsbeginn bekannt. Die Ferienzeiten des Folgejahres werden mit allen beteiligten Eltern im November des laufenden Jahres abgesprochen. Anfang Dezember sollten diese feststehen.

Die Ferienzeiten im Jahr 2014 gestalten sich wie folgt:

Frühjahrsferien: 08.03.2014 bis 16.03.2014 (5 Werktage)
Pfingstferien: 07.06.2014 bis 15.06.2014 (4 Werktage)
Sommerferien: 26.07.2014 bis 03.08.2014 (5 Werktage)
Weihnachtsferien: 24.12.2014 bis 04.01.2015 (5 Werktage)

Weiterhin habe ich 6 Urlaubstage zur variablen Verfügung frei gehalten. Diese werde ich bei Bedarf und nach Rücksprache mit allen beteiligten Eltern nehmen.

Aufnahmebedingungen


Um allen Weltentdeckern die größtmögliche, altersgemäße Aufmerksamkeit schenken zu können, werde ich zeitgleich maximal zwei Kinder im Alter von 12 bis 18 Monaten oder ein Kind im Alter von 12 bis 18 Monaten und ein Kind mit besonderem Betreuungsaufwand aufnehmen. Dazu kommen ältere Kinder, bis die Gesamtzahl von 5 Jungen und Mädchen gleichzeitig erreicht ist. Ich betreue keine Kinder, die jünger als 12 Monate sind.
Bedingend ist es daher außerdem, dass ein für Ihr Kind geeigneter, freier Platz zur Verfügung steht.